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In Kleingruppen wurde eine Vision 2030 erarbeitet. ©ETS GmbH

Die Auftaktveranstaltung der AktivRegion in Lühr’s Landgasthof erfreute sich zahlreicher Teilnehmer. Unter 2G+ Bedingungen wurde der Grundstein für die neue Integrierte Entwicklungsstrategie gelegt. Die AktivRegion benötigt diese für die Jahre 2023-2027, um EU-Mittel in Höhe von etwa 2,5 Mio. Euro für die Förderung von Projekten einzuwerben. In moderierten Arbeitsgruppen zu den Zukunftsthemen Daseinsvorsorge und Lebensqualität, Regionale Wertschöpfung sowie Klimaschutz und Klimaanpassung wurden sowohl bodenständige als auch visionäre Vorstellungen entwickelt.

Das Hauptaugenmerk in der Fachgruppe Daseinsvorsorge und Lebensqualität lag auf einer lebenswerten Region mit Menschen, die aufeinander Acht geben. Die Region soll zukünftig eine „Region mit lebendigen Strukturen und Angeboten sein, in der die regionale Versorgung gewährleistet ist und in der Jeder sein wirtschaftliches Auskommen findet“, so die Teilnehmenden übereinstimmend. Vernetzte Versorgungs- und Freizeitangebote für alle Generationen sowie Identifikation und Engagement in der Region stehen im Mittelpunkt.

Beim Thema Regionale Wertschöpfung steht die Schaffung und Erhaltung attraktiver Arbeits- und Lebensbedingungen über Gemeindegrenzen hinweg im Fokus. Zusätzlich sollen Wirtschaftswachstum wie auch innovative Angebote vor Ort für alle generiert sowie die Gemeinschaft gestärkt werden. Als Schlagwort wurde hier das „ETS-Valley“ genannt, angelehnt an das berühmte Silicon Valley in Kalifornien, übertragen auf die Gegebenheiten in der Eider-Treene-Sorge-Region. Die Zukunftsvision lautete entsprechend: „Die ETS ist eine allseits bekannte Marke. Sie steht für Wertschöpfung, Innovation und attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen“. Diese Marke soll in Einklang mit Mensch, Umwelt und Technik entwickelt werden.

Der Schwerpunkt im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung lag hingegen auf der CO2-Neutralität. „2030 sind wir CO2-neutral durch den Ausbau nachhaltiger Energieerzeugung und Veredelung der überschüssigen Energie vor Ort − bei maximaler Energieeinsparung in allen Bereichen und kompletter Eigenversorgung der Region. Auf Klimawandelauswirkungen sind wir vorbereitet und ergreifen notwendige Maßnahmen“, lautete das erklärte Ziel der Arbeitsgruppe. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass jeder seinen Teil zum Klimaschutz beitragen sollte. Klar wurde auch, dass dabei regionale Ressourcen verfügbar gemacht und nachhaltig genutzt werden müssen.

Weitere Fachgespräche in den drei Kleingruppen sind bereits terminiert, um die erarbeiteten Eckpunkte der Strategie weiter auszuarbeiten. Bürger und Bürgerinnen der Eider-Treene-Sorge-Region sind herzlich aufgerufen, sich im weiteren Prozess einzubringen. Bis zum 30. April 2022 muss die Bewerbung für die kommende EU-Förderperiode beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein eingereicht werden. Die Entwicklung der Integrierten Entwicklungsstrategie koordiniert die Eider-Treene-Sorge GmbH aus Erfde-Bargen. Termine und aktuelle Informationen sind auf der Website zu finden.

 

Termine der Arbeitsgruppen:

  • AG Klimaschutz und Klimaanpassung: Mo., 10.01.2022, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr
  • AG Daseinsvorsorge und Lebensqualität: Di., 11.01.2022, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
  • AG Regionale Wertschöpfung: Mi., 12.01.2022, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr

Gefördert durch

Impressionen

Regionalmanager Tim Richert