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Der Kreis Dithmarschen schafft mit diesem Konzept die Basis für eine langfristige, strategische Wärme- und Kälteversorgungsplanung in den Kommunen sowie das Aufzeigen zentraler kommunaler Maßnahmen im Bereich des Wärmesektors unterden Gesichtspunkten des Klimaschutzes.

Ausgangslage

Der Kreis Dithmarschen betätigt sich seit Langem im Bereich Klimaschutz. Durch den starken Ausbaue der Erneuerbaren Energien (vor allem Windenergie) seit den 1990er Jahren trägt Dithmarschen maßgeblich zur Energiewende in der Bundesrepublik bei. Nach Erstellung eines Leitbildes für die Energieregion Dithmarschen (2011) und dessen Übernahme in die Strategie des Kreises wurde der Kreis als "100%-ee-Region" anerkannt. Diese wurde möglich aufgrund der hohen Stromüberschüsse im Verhältnis zum Verbrauch (341 % EEG-Strom Stand August 2015).

Des Weiteren wurde ein über die Kommunalrichtlinie gefördertes Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt (2013). Darin wurden große Einspar-, Effizienz- und Klimaschutzpotzenziale im Energiesektor Wärme für den Kreis Dithmarschen aufgezeigt.

Eine der 44 Maßnahmen des Konzeptes ist die Erstellung eines kreisweiten Wärmekatasters, das in Form eines Teilkonzeptes zur Integrierten Wärmenutzung umgesetzt werden sollte. Ziel war die Ermittlung von örtlich gemeinsam auftretenden Wärmeüberschüssen und -nachfragen, um Synergien im Bereich der Wärmeversorgung erschließen zu können. Diese Maßnahme dient als Vorbereitung und Einleitung für spätere Wärme(netz)planungen durch die Kommunen, die ebenfalls als Maßnahme des Klimaschutzkonzeptes verankert sind.

Zusammenfassend lag die Motivation des Kreises Dithmarschen und seiner Kooperationspartner zur Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes zur Integrierten Wärmenutzung in Kommunen im weiteren Voranbringen der langjährigen Klimaschutzanstregungen. Nach der regional erfolgreichen "Stromwende" gilt es die "Wärmewende" als Bestandteil der Sektorenkopplung innerhalb der Energiewende zu konzeptionieren und umzusetzen. Auch die Steigerung der regionalen Wertschöpfung durch die Nutzung lokaler Ressourcen ist ein motivierender Faktor für den wirtschaftlich schwachen Kreis.

Projektziele

Die Ziele sind die Schaffung einer Basis für eine langfristige, strategische Wärme- und Kälteversorgungsplanung in den Kommunen sowie das Aufzeigen zentraler kommunaler Maßnahmen im Bereich des Wärmesektors unter den Gesichtspunkten des Klimaschutzes.

  • Arbeitsschritt 1: Energie- und Treibhausgas-Bilanz (nur Aktualisierung)

  • Arbeitsschritt 2: Potenzialanalyse (nur Aktualisierung)

  • Arbeitsschritt 3: Akteursbeteiligung (während der Konzepterstellung

  • Arbeitsschritt 4: Maßnahmenkatalog

  • Arbeitsschritt 5: Controlling-Konzept

  • Arbeitsschritt 6: Kommunikationsstrategie (Umsetzung des Konzeptes)

Projektträger:

Kreis Dithmarschen

Projektlaufzeit:

2016-2018

Gesamtinvestition brutto:

94.746,61 €

Förderung:

Mittel der Europäischen Union (AktivRegion DIthmarschen): 10.262,49 €

Mittel der Europäischen Union (AktivRegion Eider-Treene-Sorge): 1.680,36 €

Nationale Klimaschutzinitiative (Bundesmittel): 55.733,30 €

Gefördert durch

Impressionen

Regionalmanager Tim Richert