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©Marion Gebauer-Petersen/Gemeinde Ahrenviöl

Viele Projekte, die heute ganz selbstverständlich zum Leben in unserer Region gehören, wären ohne die Unterstützung der Europäischen Union nicht entstanden. Ob neue Treffpunkte für Jung und Alt, bessere Mobilitätsangebote, kulturelle Projekte, Maßnahmen für mehr Klimaschutz oder Investitionen in die Lebensqualität unserer Dörfer – europäische Fördermittel haben in den vergangenen Jahren vieles möglich gemacht.

Doch genau diese Unterstützung steht nun auf dem Spiel. Aktuell wird auf europäischer Ebene über den EU-Haushalt ab 2028 verhandelt. Dabei zeichnet sich ab, dass die Förderung der ländlichen Entwicklung künftig deutlich anders ausgestaltet werden könnte. Die Sorge vieler AktivRegionen in Schleswig-Holstein: Weniger Geld, weniger Planungssicherheit und weniger Einfluss vor Ort.

Für die AktivRegion Eider-Treene-Sorge ist das keine abstrakte politische Debatte. Die Auswirkungen würden direkt in den Städten und Gemeinden der Region spürbar werden. Viele Projekte konnten bislang nur deshalb umgesetzt werden, weil Kommunen, Vereine und Initiativen Unterstützung über das LEADER-Programm erhalten haben. Fehlen diese Mittel künftig oder werden sie deutlich reduziert, werden manche Ideen möglicherweise nicht mehr realisiert werden können.

Die Frage lautet deshalb nicht, ob wir uns ländliche Entwicklung leisten können. Die Frage lautet, ob wir darauf verzichten können. Denn attraktive Ortskerne, lebendige Gemeinschaften, gute Nahversorgung, moderne Mobilitätsangebote und starke Vereine entstehen nicht von allein. Sie brauchen Menschen mit Ideen und die Möglichkeit, diese Ideen umzusetzen.

In der AktivRegion Eider-Treene-Sorge wurden mit Unterstützung der europäischen Förderung unter anderem folgende Projekte realisiert:

  • Dörpsmitte Ahrenviöl
  • Barrierefreie Zuwegung Badesee Wanderup
  • Dorfgemeinschaftshaus Süderdorf
  • Digitale Dorfchroniken Amt Kropp-Stapelholm

Diese Beispiele zeigen, wie europäische Fördermittel vor Ort wirken: sichtbar, konkret und direkt bei den Menschen.

Deshalb setzt sich die AktivRegion Eider-Treene-Sorge gemeinsam mit den anderen AktivRegionen Schleswig-Holsteins, der Akademie für die Ländlichen Räume e.V. und dem Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag dafür ein, dass die ländliche Entwicklung auch künftig ein fester Bestandteil der europäischen Förderpolitik bleibt. Sie fordern ein eigenständiges Budget für die ländliche Entwicklung, ausreichende finanzielle Mittel für die Regionen sowie den Erhalt des LEADER-Ansatzes. Denn eines ist aus Sicht der Verantwortlichen klar: Die Zukunft unserer Dörfer und Gemeinden wird nicht irgendwann entschieden – sie wird jetzt entschieden.

Pressemitteilung (PDF)

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Impressionen

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